Das Pferd in SEINER Biomotorik…

…mit der richtigen Körpermechanik zur Körperplastizität

Biologische Motorik

Die Biologische Motorik beinhaltet einen ganzen Komplex an biologischen Bewegungen des Pferdes – die die Körpersysteme stimulieren, die Aus- und Aufrichtung fördern und Zirkulation, Kraft und Gelenkmobilität stimulieren.
Biologische Bewegungen aktivieren Organe schaffen Flexibilität im Nacken, in den Schultern und im Rücke, sie verbessern die Verdauung und fördern die Ausscheidung von Giftstoffen – geben aber genauso den benötigten Raum in der Wirbelkette und den Gelenken erzeugen und dem Pferd damit das Gefühl der sicheren Verbundenheit mit seinem Körper geben.

Was die Biomotorik für den Pferdekörper bedeutet, merkt man am besten – wenn sie nicht da ist. Dann liegt nämlich ein unkoordinierter Knochenhaufen, lose verbunden mit Muskeln, Sehnen, Bindegewebe und bewegungsunfähig da – ohne System, ohne Logistik und ohne Plan. Alles wartet auf eine Anleitung der Nervensysteme und Informationen aus dem Gehirn, das die Umgebung scannt.

Die Biomotorik kann das was der Mensch nicht kann, sie kann den Pferdekörper in seinen Funktionen ordnen und damit regenerieren. Die Biomotorik ist etwas, was alle „Akteure“ im genau richtigen Maß im Körper anspricht, die an Bewegungen in und vom Körper beteiligt sind. Man könnte sie deshalb als ein „Mittel zum Zweck“ bezeichnen

Wenn man sich vorstellt, wie der Körper – wie sich der ganze große Körper mit seinen Knochen, mit seinen Muskeln, Sehnen, Blutgefäßen durch die unfassbare Logistik der Biomotorik reguliert, kann man leichter verstehen, wie wichtig die Biomotorik für den Pferdekörper ist. Die Biomotorik ist deshalb das höchste Gut des Körpers.

Je besser die Biomotorik ist, desto feiner kann der Körper mit sich selber umgehen, desto weniger schädlicher ist die Wirkung von Bewegungen und desto weniger zerstörerisch ist er in sich, und hat weniger Ausweichstrukturen, Fehlbewegungen, Spannungen, Einseitigkeit und Bewegungseinschränkungen. Also viele gute Gründe um das Pferd in SEINE Biomotorik zu bringen.

Die Biomotorik bedeutet für das Pferd:

  • Eigenbewegung, Eigensteuerung, Selbstregulation, Selbstaufrichtung
  • Tiefe Bewegung
  • Bewegungsinformationen (intuitive Bewegungen) über Gehirn uns Nervensysteme
  • Wirbelmuskulatur ( ein Sehnengeflecht, das den Wirbeln und Bandscheiben Raum gibt)
  • Aufrichtemuskulatur (die Muskulatur die das Pferd vom Becken her aufrichtet – dazu gehört Psoasmuskulatur, Wirbelmuskulatur, Tragemuskulatur)
  • Genickentlastung
  • Rippenatmung
  • Beckenfederung
  • Über die Wirbel und über die Gelenke laufen
  • Eigenwahrnehmung
  • Langsamkeit
  • Gleichgewichtssinn
  • Koordination der Gliedmaßen
  • Organische Bewegungen – betrachtet das „Innenleben“ des Pferdes
  • Bewegen mit allen Sinnen
  • Belastungen werden durch angepassten Raum in den Wirbeln und Gelenken aufgelöst
  • Lösung von Bewegungsstörungen, Fehlbewegungen- und Belastungen und Spannungen durch Änderung des Bewegungsmusters
  • Ganz wichtig für die biologischen Bewegungen des Pferdes ist die Interaktion mit dem Menschen

Man könnte auch sagen, Biomotorik ist die Software des Körpers – für das Betriebssystem UND das Bewegungssystem. Die Biomotorik unterstützt das Pferd von innen so, das es sich richtiger bewegen kann. Der Lösungsansatz der Biomotorik liegt deshalb im selbst veränderten Bewegungsverhalten des Körpers, bei dem er sich selber modelliert, anstatt sich durch falsche Bewegungen zu verformen