Seminar-Programm

Die biomotorischen Einzel-Updates

Wie biologische Bewegungen gelingen…

…bei den Einzel-Updates unterstütze ich Sie und Ihr Pferd persönlich – ich stehe Ihnen und Ihrem Pferd mit meinem Wissen und meiner Erfahrungen zur Verfügung und befasse mich ganz individuell mit ihnen beiden. Gemeinsam bereiten wir den Weg in die Biomotorik ihres Pferdes, und finden Lösungsansätze für aktuelle oder schon chronische, körperliche Bewegungseinschränkungen oder „Themen“ auf der Verhaltensebene – natürlich immer mit der Sichtweise der Biomotorik.

Ich möchte ich Ihnen gerne dabei demonstrieren, wie sich die Reifung des Pferdes im langsamen Sich-aufrichten seiner biologischen Bewegungen in seinen Entwicklungsphasen entfalten muss, wie sehr wir das Pferd in seiner körperlichen Entwicklung ernst nehmen müssen und es nicht nur als Reitobjekt ansehen dürfen, das nach einer bestimmten Schablone geformt werden kann.

Das Negative dieser Formung des Pferdekörpers ist, dass man die schlechten Funktionsweisen des Pferdekörpers und die daraus resultierenden Verhaltensweisen zu lange und zu stark „belohnt“. Dadurch hat man auf vielen Körperebenen des Pferdes Strukturen geschaffen, die eben nicht „tragbar“ sind, weil sie dem Pferd kurz- mittel- und langfristig schaden.

Das Gefühl von Sicherheit findet im Pferdekopf statt

Die „biomotorischen Übungen“ helfen dem Pferd, durch seinen eigenen, immer besser durch den Körper zirkulierenden Atemfluss, selber sorgfältig mit seinen Bewegungen umzugehen –  und damit gleichzeitig die plastische Tragfähigkeit vorzubereiten, die es ihm später ermöglicht, einen Menschen auf seinem Rücken zu tragen und trotz dem Menschenkörper sein Gleichgewicht zu erhalten.

Ein Trainieren von Bewegungsmustern sind verstaubte old-school Maßnahmen!

Durch die Vernetzung des Organismus und die Plastizität der Bewegungen werden immer mehr Wirksamkeiten im Pferdekörper erreicht und damit auch für uns zugänglich. Unter Wirksamkeiten versteht die Biomotorik die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die das Pferd durch sein Erfahrungslernen selbst entwickelt. Es sind unendliche Ressourcen die durch  die Körpersicherheit, den regulierten Atemfluss und die angeborene Skelettmechanik entstehen und damit jederzeit und in jeder Situation abrufbar und einsatzbereit sind. Das ist Pferdekörperentwicklung im Sinne der Natur.

Warum wir immer bei uns selbst anfangen müssen

Ihre einzige Voraussetzung für ein Einzel-Update: die Bereitschaft, ihre „Verkopfungen“ einfach mal beiseite zu legen.
Ihr Pferd kann sich nur erweitern, wenn sich seine Welt auch erweitert (also Sie). Aber keine Angst – Sie werden sehen, wie ihre Vorerfahrungen, ihre Fähigkeiten und ihr Können sich trotzdem nahtlos in die „neuen“ biomotorischen Bewegungen einfügen, bei denen ja die biologischen, die ursprünglichen Bewegungsmöglichkeiten des Pferdes ausprobiert werden. Eben ein echtes Up-date!

Für mich ist es immer wieder schön zu beobachten, wie gerade auch beim ersten Einzel-Update die Menschen anfangs skeptisch und dann glücklich sind. Das Pferd ist uns da um einiges voraus, so wird es für Sie ein besonderes Erlebnis, dass eigene Pferd in seinen biologischen Möglichkeiten zu sehen – auch wenn die vielleicht anfangs noch eingebunden sind. Dem Pferd wiederum tut es gut, zu erkennen, dass es nicht nur alles falsch gemacht hat, sondern dass es jetzt auch seine holprigen und unsicheren Bewegungen bewusst zeigen kann. Mit den gemeinsamen Lösungsansätzen freuen sich dann folgerichtig der Mensch UND das Pferd – und diese gemeinsame Freude an Bewegungen beflügelt…

…deshalb ist gerade der zweite Tag immer wieder ein besonderer und besonders wichtiger Tag für Pferd und Mensch, an dem besonders viel „entsteht“.

Aber wir beginnen „natürlich“ wie es die biologische Reihenfolge des Körpers vorgesehen hat, mit dem Einstieg in die erste Entwicklungsphase Ihres Pferdes – dass dann zugleich der Beginn in ihren gemeinsamen Körperprozess bedeutet.

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Darum nochmal eine kleine Zusammenfassung der Entwicklungsphase Nummer 1 – der organischen Entwicklungsphase:

Die erste Entwicklungsphase beschreibt in erster Linie das Entdecken und Erkennen des Pferdes seiner körperlichen Fähigkeiten, die aber parallel dazu die Weiterentwicklung und Entfaltung von seinen neuromuskulären und biologischen Fähigkeiten zur (vor allem inneren) Bewegung darstellen. Das Pferd braucht dazu die Aufforderung und Aufmerksamkeit des Menschen, weil es im Moment mit seinem Körper selber nur eingeschränkt umgehen kann.

Im ersten Schritt ist also immer wieder das Zusammenwirken des Pferdekörpers im Fokus – für das wir unendlich viele Situationen und Bedingungen „erspielen“ (zusätzlich zur Befreiung von strukturellen Einbindungen und der Entlastung von mechanischen Teilen des Menschen, die der Mensch benutzt). Das Ziel dieser ersten Stufe ist es, die Tagfähigkeit des Pferdekörpers so herzustellen, bis die biomotorischen Bewegungen in jedem Moment vom Menschen abgerufen werden können (Natürliche Dynamik), dabei jegliche Unsicherheiten durch „Umlenken“ und Aufmerksamkeitsverschiebungen“ im Pferdekörper vermeiden und immer wieder Bewegungsvielfalt generieren.

Es entsteht dabei ein evolutionsbiologisch sehr altes Netzwerk aus allen Körperregionen und Körperebenen, die dafür sorgen, dass das Pferd immer schneller handlungs- und reaktionsfähig wird. Auch auf der Verhaltensebene kommt das Pferd durch die „biomotorischen Übungen“ rasch in sein Gleichgewicht.

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Die biomotorischen Übungen – ihre Unterstützer

In der ersten Entwicklungsphase geht es immer um die Frage ob das Pferd tragfähig ist. Aber vor allem darum, welche Verhaltensweisen und welche Maßnahmen des Menschen für das Pferd „tragbar“ sind. Das wichtigste in der Biomotorik ist es deshalb, ihre körperliche Verbindung zu ihrem Pferd aufzubauen –  das ist ein sehr vertrauensvoller Körperaustausch, der sich auch immer feiner entfalten wird, weil eben auch der Pferdekörper immer fähiger wird, Informationen aufzunehmen. 

Dabei werden Ihnen – auch später und allein – die auf der Webseite beschriebenen „biomotorischen Übungen“ helfen.  Mit diesen Bewegungsförderungs-anregungen können Sie viele, viele zusätzliche Informations- und Kommunikationskanäle beim Pferd und bei Ihnen öffnen.

Ein neues Miteinander entsteht…

…und nichts macht so viel Spaß und Freude, wie unbelastet und spielerisch, gemeinsame Herausforderungen zu erleben und zu bestehen, um daran – gemeinsam – zu wachsen. Die Erfahrungen und Erkenntnisse daraus, können Sie auch in Zukunft nutzen, um zu wissen, was man beim Pferd unterstützen kann, was Sie durch ihren Körper positiv beeinflussen können und was nicht. Zusammen mit der damit verbundenen wichtigen Erkenntnis, dass Biomotorik die Summe von vielen kleinen Bewegungen und Bewegungsfaktoren ist, die das Pferd alle selber ausführen muss.

Das Ziel der Biomotorik – die Kadenz, die Schönschrift der Bewegungen

Kadenzierte Bewegungen entstehen, wenn als im Pferdekörper bestens zusammenwirken kann – so kann die Biomotorik ihr Ziel klar definieren. In der Kadenz findet das Pferd dann auch alles, was es zum gesunden Geritten-werden braucht – Tragfähigkeit, Durchlässigkeit, unabhängige Bewegungen – also alles Begriffe wie aus einer längst vergangenen „Reitkultur“. Weitergehende Infos zur Kadenz und den biomotorischen Übungen finden Sie auf der Webseite www.biologischemotorik.com).

Was mir persönlich am Herzen liegt:

Das Pferd darf niemals „passiv“ werden. Die Sinne des Pferdes müssen unaufhörlich aktiv sein können, feinfühlig, aufnahmebereit, reaktionsfähig. Und – Sie können die Lebendigkeit des Pferdes nicht aufschieben, bis sie es „irgendwann und irgendwie ausgebildet und in seinen Gewohnheiten trainiert“ haben.
Die Biomotorik, die natürlichen Kräfte des Pferdes und ich,  unterstützen und helfen ihnen gerne dabei.

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Ein Einzel- Update umfasst zwei biomotorische Einheiten mit dem Pferd – an zwei möglichst aufeinanderfolgen Tagen.

Die Kosten für die zwei biomotorischen Einheiten (inkl. Placements) betragen € 300,– + plus Übernachtung + plus Fahrtkosten.
Nehmen Sie sich zusätzlich Zeit (gerne auch in der Gruppe) für 1 – 2 Std. Placements für Sie – immer abgestimmt auf die Entwicklung IHRER körperlichen Themen.

Da aber meistens Termine „drum herum“ entstehen, gibt es unzählige Variationen und Möglichkeiten, die wir am besten persönlich miteinander besprechen.

Und wie geht es weiter? Ihr Kontakt zu mir:

Ich liebe es zu telefonieren – scheuen Sie sich also nicht, mich anzurufen (oder natürlich via whats-app oder email anzuschreiben) und Fragen zu stellen, Probleme oder „Themen“ zu schildern, Termine zu besprechen, die Kostenvariationen abzuklären usw.

Ihre Monika Pausch

Biologische Motorik
http://www.biologischemotorik.com/
+49 1516 1958339
monika-pausch@gmx.de